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Pregabalin

Der Wirkstoff Pregabalin dient zur Therapie der Epilepsie. Darüber hinaus lässt er sich gegen Nervenschmerzen, Diabetischer Nervenschmerz, Angststörungen, Fibromyalgie, Angstzustände, Rückenmarksverletzung, Schmerz nach Gürtelrose.

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Lyrica / PregabalinDosisMenge / ArtPreisAnfordern
Lyrica / Pregabalin 75mg56 Kapseln€ 149,00
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Was ist Pregabalin?

Bei Pregabalin handelt es sich um den Nachfolgewirkstoff des 1976 entwickelten Arzneistoffes Gabapentin, der zur Behandlung der Epilepsie verwendet wurde. Im Unterschied zu Gabapentin und anderen antiepileptischen Arzneimitteln hat Pregabalin jedoch weniger Nebenwirkungen und lässt sich vom menschlichen Organismus besser aufnehmen, sodass es leichter am Zielort wirken kann. Ein weiterer Unterschied zu Gabapentin besteht darin, dass sich Pregabalin auch gegen andere Beschwerden einsetzen lässt.
Die Zulassung von Pregabalin, das der Wirkstoffgruppe der Antikonvulsiva angehört, erfolgte in den USA und Europa im Jahr 2004. Seit Ende 2014 sind in Deutschland auch Generika des Mittels auf dem Markt. Unter dem Handelsnamen Lyrica wird Pregabalin von dem amerikanischen Pharmaunternehmen Pfizer hergestellt.

Wirkungsweise

Seine Wirkung entfaltet Pregabalin unmittelbar im Kleinhirn, wo es die sogenannten Purkinje-Zellen beeinflusst. An den Kalziumkanälen, den Eintrittsstellen für Kalzium, bewirkt der Arzneistoff, dass die Körperzellen weniger von dem Mineralstoff erhalten. Dies führt zur Drosselung ihrer Aktivitäten. Infolgedessen schütten sie weniger Botenstoffe aus, zu denen der Stressbotenstoff Noradrenalin, der nervenzellenerregende Botenstoff Glutamat sowie die Substanz P, die sich auf das Übertragen von Schmerzen auswirkt, gehören.
Durch das Dämpfen der Purkinje-Zellen lässt sich im Falle von epileptischen Anfällen oder Angststörungen ein Rückgang der Krämpfe bzw. Ängste erzielen. Des Weiteren können Nervenschmerzen nach Verletzungen des Rückenmarks, einer Fibromyalgie oder Gürtelrose mit Pregabalin zurückgedrängt werden.
Bereits nach ca. 60 Minuten erreicht Pregabalin seinen höchsten Wert im Blutspiegel. Außerdem verfügt der Arzneistoff über die Eigenschaft, die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden, wodurch er imstande ist, im Kleinhirn zu wirken. Ohne Veränderungen kommt es zum Ausscheiden von Pregabalin aus dem Organismus via Nieren und Urin. Etwa sechs Stunden nach der Einnahme sind noch ca. 50 Prozent des Wirkstoffs im Körper vorhanden.

Anwendungsgebiete

Pregabalin umfasst drei Anwendungsgebiete. Dazu zählt die Epilepsie im Erwachsenenalter. Dabei wird der Wirkstoff in der Regel gemeinsam mit anderen Antiepileptika dargereicht. Zum Einsatz gelangt das Medikament bei partiellen epileptischen Anfällen, deren Ursprung in bestimmten Gehirnteilen liegt. Aber auch im Falle von generalisierten Epilepsieanfällen kann Pregabalin zur Anwendung kommen.
Eine weitere Indikation des Mittels stellen neuropathische Schmerzen (Nervenschmerzen) von erwachsenen Menschen dar, bei denen es sich u. a. um Spätfolgen von Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Rückenmarksverletzungen oder herpesvirenbedingte Nervenentzündungen handelt.
Da Pregabalin zudem über angstlösende Effekte verfügt, eignet es sich auch zur Therapie von generalisierten Angststörungen. Außerhalb der zugelassenen Anwendungsgebiete wird das Arzneimittel mitunter auch zum Lindern von Entzugserscheinungen bei Drogensüchtigen sowie gegen Symptome des Restless-Legs-Syndroms verabreicht.

Darreichung

Die Einnahme von Pregabalin findet normalerweise in Tablettenform mit einem Glas Wasser statt. Dabei kann die Gabe sowohl vor als auch nach dem Essen erfolgen. Ist der Patient nicht in der Lage, Tabletten zu schlucken, erhält er zumeist eine Trinklösung.
Die Dosierung des Medikaments richtet sich nach dem Ausmaß der Erkrankung und schwankt zwischen 150 und 600 Milligramm pro Tag, die sich auf zwei bis drei einzelne Dosen verteilen. Welche Dosis sich am besten eignet, legt letztlich der Arzt fest. Die ersten positiven Effekte des Mittels zeigen sich in der Regel nach etwa einer Woche.
Soll Pregabalin wieder abgesetzt werden, empfiehlt sich das stufenweise Verringern der Einnahme. Durch dieses Vorgehen lassen sich mögliche Nebenwirkungen begrenzen.

Gegenanzeigen

Nicht zum Einsatz gelangen darf Pregabalin, wenn beim Patienten eine Überempfindlichkeit gegen das Medikament vorliegt. Menschen, die neben Nervenschmerzen auch unter Herz- und Gefäßproblemen leiden, dürfen das Arzneimittel nur mit Bedacht einnehmen, weil das Risiko einer Herzschwäche besteht. Bei nierenkranken Patienten muss der Arzt die Dosis des Wirkstoffs an die Nierentätigkeiten anpassen, weil das Mittel über die Nieren aus dem Körper ausgeschieden wird.
Schwangere Frauen sollten Pregabalin nicht erhalten. Der Einsatz darf nur dann erfolgen, wenn der Arzt es für unbedingt nötig hält. Auch während der Stillzeit wird der Verzicht auf das Antikonvulsivum empfohlen.
Für Kinder und Jugendliche unter 17 Jahren gilt die Einnahme von Pregabalin als ungeeignet. So liegen bislang nicht genügend Studien zu ihnen vor.

Nebenwirkungen

Durch die Einnahme von Pregabalin können gelegentlich unerwünschte Nebeneffekte auftreten. Zu den häufigsten gehören:

  • Schläfrigkeit
  • Benommenheit
  • Euphorie
  • Verwirrung
  • gesteigerter Appetit
  • eine verringerte Libido
  • Gang- und Bewegungsstörungen
  • Missempfindungen der Nerven
  • Sprachstörungen
  • Zittern
  • Schwindelgefühle
  • Blähungen
  • Verstopfung
  • Erbrechen
  • Gedächtnisprobleme
  • Mundtrockenheit
  • die Zunahme von Gewicht
  • Sehstörungen wie Doppelbilder oder verschwommenes Sehen
  • Ödeme
  • Erektionsstörungen

 

Wechselwirkungen

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind durch Pregabalin nur selten zu befürchten. Grund dafür ist, dass der Wirkstoff im Organismus kaum verstoffwechselt wird, sodass ihn die Nieren beinahe unverändert ausscheiden. Problematisch kann jedoch eine gemeinsame Einnahme mit Alkohol, Opioiden oder Benzodiazepinen sein. So droht im Extremfall ein Koma oder Atemstillstand.

Warnhinweise

Diabetiker müssen darauf achten, dass die Einnahme von Pregabalin bei ihnen nicht zur Gewichtszunahme führt. Ansonsten ist eine andere Dosierung der Antidiabetika notwendig. Treten im Gesicht, an den oberen Atemwegen oder im Mund Schwellungen auf, ist die Einnahme sofort zu beenden und ein Arzt zu verständigen.


 

Dieser Text erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es werden nur klinisch bedeutende Informationen aufgeführt. Die Beschreibung ist neutral und basiert auf der vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) anerkannten FACHINFORMATION. Die Informationen stellen keine Empfehlung oder Bewerbung des Präparates dar. Sie ersetzen auch nicht die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker.

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